Mittwoch, 30. September 2015

workaway in Israel - letzte Woche - Woche V

Lukas war insgesamt 5 Wochen über workaway in Israel. Heute kommt die letzte Woche und damit der Abschluss seines Erfahrungsberichtes. Bei einem workaway-Aufenthalt arbeitet man 4 bis 5 Stunden täglich beim Gastgeber mit und bekommt dafür kostenlos Unterkunft und Verpflegung.

Fortsetzung von Woche IV...


Liebe Reisefreaks,

seit einigen Stunden bin ich nun wieder zurück in Deutschland und kann auf fünf tolle Wochen im Nahen Osten zurückblicken.

In Israel habe ich nicht nur jede Menge Outdoor-Action gehabt und andere abgefahrene Sachen gemacht, sondern auch richtig viel dazugelernt. Über Politik und Geschichte habe ich hier zwar sehr wenig erzählt, aber um das zu begreifen muss man ohnehin selbst vor Ort gewesen sein - es gibt so viele Aspekte, dass keine Berichterstattung darüber jemals objektiv sein könnte. Nebenbei habe ich mit all den Geschichten neben vielen interessanten Leuten auch sehr gute Freunde gefunden.


In meinen letzten Tagen in Mitzpe Ramon habe ich noch die ein oder andere Wanderung gemacht, meine Nachfolgerin Christina (ebenfalls Deutsche, aus München) kennengelernt und mit ihr ein paar Tage auf das Hostel aufgepasst, während Lee und Yoash auf einer Hochzeit waren. Wir haben sogar selbst ein Shabbat-Dinner organisiert!






Vor ihr liegen jetzt noch vier spannende Wochen, in denen auch der Regen über den Negev kommen wird und die Wüste umso lebendiger macht - ich beneide sie um das Erlebnis. Nicht umsonst lautet ein Spruch: "Die Welt ist mein Zuhause" - denn der Abschied ist mir zwar schwer gefallen, aber ich hatte das gute Gefühl, wiedermal genau so ein Zuhause gefunden zu haben. Im Flugzeug durfte ich schließlich noch einen Abschiedsbrief öffnen, der an "King Lukas" adressiert war - und ich wusste, dass man auch mich vermissen wird.


Ich bin froh, mich trotz aller skeptisch hochgezogenen Augenbrauen für dieses Abenteuer entschieden zu haben, denn die Erfahrung kann mir keiner mehr nehmen und ich habe meinen Horizont wieder um ein Stückchen erweitert. Jetzt, wo das nächste Semester im Studium bald beginnt, freue ich mich auch schon auf die nächsten Ferien, in denen ich mein Fernweh wieder befriedigen möchte. Mit workaway brauche ich bis dahin nur etwas Geld für den Flug verdienen und ein paar nette Leute finden.









Ich hoffe, ich habe euch mit meinen Berichten ein bisschen auf die Reise mitnehmen können und euch vielleicht auch zu einem Besuch auf www.workaway.info überreden können. Vielleicht sehen wir uns ja eines Tages irgendwo auf Abenteuersuche in der wundervollen Ferne. :)

Beste Grüße und allzeit gute Reise!
Lukas

PS: hier sind die Videos, die ich über das Hostel und andere Angebote rund um Mitzpe Ramon erstellt habe:
https://www.youtube.com/watch?v=67nQd1-sy7w
https://www.youtube.com/watch?v=yLLXzmQ0C3c
https://www.youtube.com/watch?v=_oo1D1rhwQY
https://www.youtube.com/watch?v=xyVmJLPkkG8
https://www.youtube.com/watch?t=1&v=7jEPt_dIdBY (das gibt es auch noch auf Hebräisch)

Dienstag, 29. September 2015

Interaktiver Vortrag zu Bewerbung und Karriere

Vortrag Erfolgreich in den Beruf Jürgen Hesse
Bis zum 02.10. könnt ihr euch noch für den interaktiven Vortrag "Erfolgreich in den Beruf - erfolgreich im Beruf" von Jürgen Hesse anmelden. Er wird am 13.10. von 15 bis 17 Uhr in der Hauptfiliale der Stadtsparkasse Augsburg, in der Halderstraße, sein und hilfreiche Tipps zu Bewerbung und Karriere geben.



Dabei werden z.B. folgende Fragen beantwortet:

Wie finde ich den Beruf, für den ich geeignet bin?
Und einen, der mir auch Spaß macht?
Welche Prinzipien stehen hinter beruflichem Erfolg?
Wie kann ich meine persönlichen Stärken erkennen?

Sonntag, 27. September 2015

workaway in Israel - Shani Tova! Frohes Neues! - Woche IV

Lukas war insgesamt 5 Wochen über workaway in Israel. Die ersten drei Wochen seines Erfahrungsberichts hatten wir schon gepostet, heute kommt Woche 4. Bei einem workaway-Aufenthalt arbeitet man 4 bis 5 Stunden täglich beim Gastgeber mit und bekommt dafür kostenlos Unterkunft und Verpflegung.

Fortsetzung von Woche III...

Nicht wundern: wir feiern gerade Rosh Hashana in Israel. Das ist das jüdische Neujahrsfest und bringt gleich zwei Feiertage mit sich. Deswegen ist das „Green Backpackers“ im Moment auch schön voll – aber das ist nicht der einzige Grund.













In der letzten Woche haben wir im Nahen Osten einen meteorologischen Rekord miterlebt. Eine gigantische Staubwolke, die größte, die je gemessen wurde, zog sich vom Roten Meer bis zur türkischen Südküste. Die Nachrichten ähnelten denen bei einem Sturm in Deutschland: es wurde von den Behörden davor gewarnt, nach draußen zu gehen oder sich anzustrengen und es kamen viele Menschen in Krankenhäuser, einzelne sind auch erstickt. Eine ungewöhnliche Situation, denn eigentlich kommen Sandstürme eher im Frühling vor und dann auch mit viel Wind. Das Problem an diesem Staub war, dass es keinen Wind gab, der ihn hätte forttragen können. Und so war nicht nur die Luft voll davon, sondern auch alles, wo der Dreck sich niederlassen konnte.

Die Sichtweite betrug ca. 200 Meter und nicht mal die Sonne war zu erkennen. Ganz großes Pech für unsere Touris im Land, denn die echten Panoramen konnte man sich 7 Tage lang nicht ansehen. Noch dazu heizte sich der Staub tagsüber so sehr auf, dass die Temperaturen bis über 40°C anstiegen… alles nicht so prima.



Trotzdem war die Stimmung gut, wie eigentlich immer im Hostel, und wir hatten ein super Sabbat-Essen mit großer israelischer Beteiligung, DVD-Abende und ich habe Interviews mit Gästen gedreht.
Von Tag zu Tag war dann draußen mehr zu sehen und so kamen wir auch einmal zum Abseilen, das zu unserem Aktivitäten-Angebot für Abenteurer gehört. Dabei steht man zunächst im 90°-Winkel an einer Felswand, springt Seillänge für Seillänge ein Stück nach unten und sagt allen physikalischen Gesetzen adé, bis man irgendwann frei in der Luft sitzt und senkrecht in den Abgrund rutscht. Anfangs ein seltsames Gefühl, aber es gibt einem den richtigen Kick.

Am selben Tag ging dann auch mein Laptop kaputt. Großes Drama: drei Wochen Videoarbeit waren auf diesem Rechner! Per Telefon mit dem „PC-Magier“ von Be’er Sheva verbunden, ließen sich aber meine Daten retten und mir wurde ein Festplattenschaden diagnostiziert. Auch der Informatiker an meiner Seite meinte, es gebe keine bessere Lösung. Dann die faustdicke Überraschung am nächsten Morgen: aus einer naiven Laune heraus schalte ich das Gerät einfach mal an, um mir den Fehler nochmal anzusehen. Auf einmal fährt der Laptop ganz normal hoch, als wäre nie etwas gewesen. Keiner konnte das verstehen, aber es war wohl ein Wunder geschehen: the spirit of Rosh Hashana! J

Damit kann ich ganz normal weiterarbeiten und in meinen letzten Tagen alle Projekte abschließen. Außerdem gibt es mir Zeit, um noch ein bisschen wandern zu gehen und der Wildnis Goodbye zu sagen, bevor es bald wieder zurück nach Deutschland geht.
Vor dem Abflug gebe ich euch dann nochmal ein Fazit. ;)
Bis dann!

Fortsetzung folgt...

Samstag, 26. September 2015

Tag der Sprachen

Am Samstag, den 26.09., findet der europäische Tag der Sprachen statt. Der Aktionstag soll zum Erlernen von Fremdsprachen motivieren und die daraus resultierenden Vorteile bewusst zu machen.

Junge Sprachbegeisterte haben in diesem Rahmen die Möglichkeit am Bundeswettbewerb Fremdsprachen teilzunehmen. Mitmachen könnt ihr, wenn ihr Schüler der Jahrgangsstufen 6 bis 13 oder Auszubildender seid. Beweisen muss man sich im Lesen, Texte verfassen und im Sprechen der Fremdsprache.
Zu gewinnen gibt es tolle Preise, wie Sprachreisen, Stipendien, Geld- und Sachpreise. Anmeldeschluss ist der 6.10.

Auch der Übersetzungswettbewerb "Juvenes Translatores" mit dem diesjährigen Thema "das Europäische Jahr für Entwicklung" gibt Schülern weiterführender Schulen die Chance ihre sprachlichen Fertigkeiten unter Beweis zu stellen.
Schulen organisieren die Teilnahme am Wettbewerb selbst und können sich bis zum 20.10. anmelden.

Sprachkurse und SprachreisenFalls ihr darüber hinaus interessiert an Sprachkursen und Sprachreisen seid, findet ihr mehr Informationen in unserem Flyer.

Freitag, 25. September 2015

workaway in Israel - Salem Aleikum - Woche III

Lukas war insgesamt 5 Wochen über workaway in Israel. Die ersten zwei Wochen seines Erfahrungsberichts hatten wir schon gepostet, heute kommt Woche 3. Bei einem workaway-Aufenthalt arbeitet man 4 bis 5 Stunden täglich beim Gastgeber mit und bekommt dafür kostenlos Unterkunft und Verpflegung.

Fortsetzung von Woche II...

Um 6:05 ging es los mit dem Bus nach Tel Aviv. Ich hatte nur einen normalgroßen Rucksack mit dem Nötigsten dabei und es hat geradeso reingepasst. So war ich um halb 9 gut vorbereitet im schönen Tel Aviv angekommen und ich meine wirklich: schön! Nach kurzem Stopp in meinem Hostel bin ich sofort in die Badehosen gehüpft und zum Strand gelaufen.

Tel Aviv hat die Skyline von Frankfurt, den Beach aus Miami und die Geschäftigkeit aus London – wer hätte das gedacht? Und das Wasser war noch dazu echt erfrischend. Am Nachmittag habe ich noch Jaffa erkundet, das quasi zur gleichen Metropole gehört. Es ist eher der ruhigere, historische Gegenpart zum hippen Tel Aviv. Und ich hatte dort das beste Falafel meines Lebens! Spät abends ging die Hostelgemeinde feiern, erst in eine Bar und dann in einen Jazzclub – irgendwann um 4 war ich im Bett.

Noch etwas durcheinander machte ich mich am nächsten Tag auf ins Zentrum zu Fußgängerzonen und Märkten zwischen den Wolkenkratzern. Die Innenstadt kam sehr modern und gepflegt daher und war sehr lebendig. Nach einem Spaziergang in all dem Bunt stieg ich in den nächsten Bus nach Tiberias am See Genezareth, weit im Norden. Dort war ich zum Sonnenuntergang und es sollte eigentlich ein ruhiger Abend werden, um dann früh ins Bett zu gehen – aber die Überraschung lauerte schon hinter der ersten Tür. Eine Stunde später saß ich auf einmal in einem israelisch besetzten VW-Bus an den Jordan mit ohrenbetäubender Musik und Fahrtwind im Gesicht. Wir hatten Bier gekauft und waren nun unterwegs, um mitternachts in diesen Fluss zu springen. Das war ein herrliches, freies Gefühl und hat richtig Spaß gemacht!

Die Badeserie riss auch am nächsten Morgen nicht ab, als ich versuchte, auf dem See Genezareth zu laufen. Leider fehlte mir die entsprechende Heiligkeit. Am Mittag sagte ich mein Goodbye und reiste weiter nach Katsrin in den Golanhöhen, dem Auenland Israels: eine wirklich hübsche Landschaft mit viel, viel Grün. Hatte ich erst noch gedacht, ich würde mich diesmal einen Abend lang ausruhen, bekam ich eine halbe Stunde nach Ankunft schon wieder Schweißausbrüche – auf dem Fahrrad, 8km bergauf. Ich war mit Davíd aus Ecuador auf der Suche nach einem versteckten Tümpel in der Berglandschaft. Zwischendrin glaubte ich, vor Hitze und Anstrengung aufgeben zu müssen, aber es waren glücklicherweise nur noch 5 Minuten bis zum Paradies. Die Fahrräder einfach liegen lassend, kletterten wir die hohe Felswand zum Wasser hinunter, das schön eiskalt war. Sagenhaft!

Ich verbrachte noch einen Tag dort in den Bergen und machte mich um 9 Uhr auf, den Yehudia-Park zu durchqueren. 12 Kilometer und 9 Stunden ging es über Stock und Stein, mit Klettern und Balancieren, aber das war nicht alles: entlang des Flusslaufs kamen immer wieder Wasserfälle und natürliche Pools vor, die die eigentliche Belohnung für den schwierigen Trail waren. Wandern und ins klare Wasser springen, so ging es immer im Wechsel, war das toll! Am Ende trampte ich über drei Stationen zurück nach Katsrin.

Gut ausgeruht fuhr ich am nächsten Tag ins historische Akkon, das ich mir für ein paar Stunden ansah, bevor ich mit dem Zug nach Jisr-az-Zarqa reiste. Jisr ist das einzige arabische Dorf an der israelischen Küste und es ist ein Fischerdorf. Hier gab es tatsächlich ein winziges Hostel. Und hier traf ich zufällig Douglas aus Alabama wieder, der mein Vorgänger in Mitzpe Ramon gewesen war. Klein ist die Welt! In Jisr ist man plötzlich ganz woanders. Hier gab es keinen Sabbat und der Muezzin hielt einstündige Reden für das Dorf durch einen Lautsprecher. Allerdings gab es auch hier wieder einen tollen Strand.

Bevor ich am nächsten Tag wieder aufbrach, besuchte ich eine Weltstadt des alten Roms: Caesarea! Beeindruckend, wie viel man heute über diese Stadt weiß, obwohl sie dutzende Male zerstört wurde. Ähnlich erging es in der Vergangenheit meiner nächsten Station: das sagenumwobene Jerusalem! Ich erreichte den Busbahnhof spät am Freitag-/Sabbat-Abend und verbrachte ihn bei Livemusik an der Hostelbar mit meinen kanadisch-nordirisch-österreichischen ZimmerkameradInnen.

Weil am Samstag in der heiligen Stadt tote Hose ist, wollte ich einen Tagestrip nach Palästina machen und stieg früh morgens in den Arab-Bus von Ostjerusalem nach Ramallah. Nun ist dieser Ort vor allem aus den Nachrichten bekannt und davon meist aus den schlechten. Aber im Gegensatz zu seinem Image macht diese Stadt einiges her und hat ein aufregendes Zentrum. Neben dem überall spürbaren palästinensischen Nationalstolz, erschien mir die Bevölkerung zudem sehr modern und war echt schick gekleidet. Das verblüffend-normale Haupstadtflair mit einem Touch Palästina-Charme, das hatte etwas besonderes! Nach einigen Stunden in den Gassen Ramallahs war der Tag noch lang und so sah ich mich mal spontan am Sherut-Stand um.

Sheruts sind Sammeltaxis, die für wenig Geld losfahren, sobald sie voll sind. Ich setzte mich aus einer Laune heraus in einen alten Transporter nach Jericho und durfte während der Fahrt reichlich Fragen beantworten, warum ich mich denn in so eine einheimische Klapperkiste setzen würde. Aber so wollte ich das doch! ;) Jericho war für mich als Nicht-Bibel-Kenner relativ unspektakulär, denn überall hatte Jesus mal dies und mal das angefasst und man konnte es fotografieren.

Nebenbei ist es aber auch die älteste menschliche Siedlung der Geschichte, da sie seit Ende der Nomadenzeit dauerhaft Bestand hatte. Die Überreste davon konnte man sich in „Bergen“ (Jericho liegt heute auf ca. -200m u.d.M.) anschauen und mit einer Seilbahn rauffahren. Da oben gab es zwar auch wieder eine heilige Kirche, aber ich war eher wegen der Aussicht dort. Auf meiner Rückfahrt nach Jerusalem gab es dann noch etwas Chaos:  alle israelischen Busverbindungen waren gestrichen worden.

Im Gegensatz zu den anderen Touristen, die mich auf meinen Ratschlag hin offenbar für wahnsinnig hielten, nahm ich eben das nächste Sherut bis zur Grenze und passierte diese als Fußgänger – auch ein Erlebnis. Da gibt es immerhin eine richtig hohe und dicke Mauer und eine Anlage voll scharfer Waffen und hitziger Gemüter. Mit dem Bundesadler auf dem Pass durfte ich aber quasi durch die Kontrollen „schweben“.

Den nächsten Tag widmete ich ganz der heiligen Old City von Jerusalem. Für mich war beides interessant, die legendären Orte wie Grabeskirche, Klagemauer und Felsendom zu sehen, und echten religiösen Fanatismus zu erleben: Menschen spragen singend im Kreis, fielen in Ohnmacht, prügelten sich, bekamen Weinkrämpfe und küssten jede Fuge des heiligen Bodens. Auf dem Tempelberg  zwang man mich hingegen, einen grünen Rock anzuziehen, weil meine Hose angeblich zu kurz war. Dabei spazierten andere Shorts- und sogar Badehosenträger einfach so um die goldene Kuppel – naja. Die dritte Nacht in Jerusalem bestand wieder aus einem Pub Crawl mit den unterschiedlichsten Menschen und Geschichten.

An meinem letzten Reisetag besuchte ich das Tote Meer. Erst stieg ich in Ein Gedi aus, um den Naturpark mit seinen Wasserfällen und Quellen zu besichtigen, und traf dort zufällig Freunde aus Jerusalem wieder. Wenig später fuhren wir weiter nach E
in Bokek, ein russisch-dominierter Badeort am tiefsten Punkt der Erde. Auf diesem Wasser zu liegen, das Gefühl ist echt unbeschreiblich! Ein bisschen fühlt man sich wie ein Astronaut, weil man so seelenruhig auf dem glatten Meeresspiegel dahingleitet. Eine Fingerspitze davon an der Zunge ist allerdings auch schon genug, um jaulend unter die Dusche zu rennen.
Spät abends war ich wieder „zu Hause“, im Green Backpackers in Mitzpe Ramon. Es war eine unvergessliche Reise mit tollen Menschen, vielen Abenteuern und zahllosen Eindrücken. Und nun gehen die Abenteuer wieder im gewohntem Umfeld weiter. 


Davon demnächst wieder mehr!

Fortsetzung folgt...

Dienstag, 22. September 2015

FSJ im Inland und BFD

Natürlich gibt es auch Freiwilligendienste im Inland!
Nach wie vor sehr beliebt und bei uns häufig nachgefragt sind das Freiwillige Soziale Jahr und der Bundesfreiwilligendienst.

Dazu haben wir auf unserem Blog schon mehrere Beiträge gepostet.

Hier geben wir euch nochmal einen Überblick, falls ihr sie verpasst habt:

Unser ehemaliger Praktikant Daniel hatte die allgemeinen Informationen zu FSJ und BFD für euch zusammengestellt und dabei auf die Unterschiede zwischen den beiden Diensten hingewiesen.

Es gab einen Erfahrungsbericht zum FSJ von Daniel (in der Behindertenhilfe), und einen Erfahrungsbericht zum BFD von Samantha (in einem Jugendhaus).

Außerdem gab es ein Video unserer Mitarbeiterin Annette mit einer Erklärung der Datenbank des tip, auf der ihr nach freien Stellen für FSJ, BFD oder Sozialpraktika suchen könnt.

Montag, 21. September 2015

Deutsch-Französischer Freiwilligendienst

Auch der Deutsch-Französische Freiwilligendienst bietet die Möglichkeit länger ins Ausland zu gehen. Wie der Name schon sagt in dem Fall nach Frankreich. Angeboten wird der Freiwilligendienst vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW).

Ein deutscher und ein französischer Verein entsenden und empfangen gleichzeitig einen oder mehrere Freiwillige und betreuen sie dann gemeinsam. Als Freiwilliger muss man aber nicht zu einem der Vereine gehören.
Der Einsatz ist in den Bereichen Kultur, Ökologie, Soziales, Spot und Schulen möglich.

Logo Volontariat OFAJ / DFJWDeutsch-Französischer Freiwilligendienst
Dauer: 10 Monate (in Schulen), 12 Monaten (in Vereinen)
Alter: 18 - 25 Jahre
Land: Frankreich
Leistungen: monatliches Taschengeld für Unterkunft und Verpflegung, pädagogische Begleitseminare, 24 Tage Urlaub, 21 Tage Fortbildung 


Französischkenntnisse sind nicht unbedingt bei allen Stellen erforderlich und ihr könnt euch beim DFJW auch für ein Sprachstipendium bewerben.

Mehr Informationen: www.freiwilligendienst.dfjw.org (inkl. Erfahrungsberichten)

Das DFJW hat auch einen YouTube-Kanal mit vielen Videos zu den unterschiedlichen Programmen oder Aktionen die es fördert. Dort gibt es auch verschiedene Erfahrungsbericht-Videos zum Deutsch-Französischen Freiwilligendienst, wie zum Beispiel das von Marlon:

Sonntag, 20. September 2015

Europäischer Freiwilligendienst (EFD)

Zum Europäischen Freiwilligendienst (EFD) haben wir schon verschiedene Infos gepostet. Für den Fall, dass ihr sie verpasst habt, ist hier eine Auflistung:

Im Mai hatten wir schon mal einen Beitrag mit allgemeinen Informationen veröffentlicht. Dieser Beitrag enthält auch ein Video, in dem wir Ulrico Ackermann, vom Freiwilligen-Zentrum Augsburg, zum EFD befragt haben, er entsendet selbst Freiwillige.

Außerdem gab es Erfahrungsberichte zum Europäischen Freiwilligendienst, die ihr euch hier nochmal ansehen könnt:

Melina hat einen Erfahrungsbericht zu ihrem EFD in Griechenland geschrieben.








Von Rebecca gab es einen Video, in dem sie von ihrem EFD in Irland berichtet.









Wenn ihr noch Fragen haben solltet, könnt ihr euch gerne bei uns im tip melden, oder einfach vorbei kommen!

Samstag, 19. September 2015

Heute Infostand zu Freiwilligendiensten

Es ist soweit, seit 10 Uhr steht unser Stand im Erdgeschoss der Neuen Stadtbücherei Augsburg, Ernst-Reuter-Platz 1. Wir sind noch bis 15 Uhr da um euch Infos zu Freiwilligendiensten im In- und Ausland zu geben.

Und wir haben auch wieder unser "Wege ins Ausland"-Zuordnungspiel, dieses Mal natürlich nur mit Bildern von Freiwilligendiensten im Ausland, die man dem jeweiligen Programm zuordnen soll.
Schafft ihr es, könnt ihr euch einen kleinen Preis aussuchen!

Freitag, 18. September 2015

Anmeldefristen für geförderte Freiwilligendienste im Ausland ab Herbst 2016

Für geförderte Freiwilligendienste im Ausland muss man sich ungefähr ein Jahr vorher bewerben!
Das bedeutet die Anmeldefristen für die Ausreise im Herbst 2016 laufen jetzt nach und nach aus!!!

Bei den meisten geförderten Freiwilligendiensten bewirbt man sich bei Entsendeorganisationen, die selbst festlegen können, wie ihr Bewerbungsverfahren aussieht. Das bedeutet eben auch, dass es unterschiedliche Bewerbungsfristen gibt.

Nur beim Programm "kulturweit" gibt es eine einheitliche Bewerbungsfrist. Für diesen Freiwilligendienst könnt ihr euch nur im November einen Monat lang auf der Homepage www.kulturweit.de anmelden.


Geförderte und nicht geförderte Freiwilligendienste im AuslandWenn ihr gerade euer letztes Schuljahr begonnen habt und danach einen geförderten Freiwilligendienst im Ausland machen wollt, dann informiert euch jetzt über die verschiedenen Programme und bewerbt euch auf die Projekte, die euch gefallen.

Morgen, Samstag 19.09., könnt ihr euch direkt an unserem Infostand im Erdgeschoss der Neuen Stadtbücherei Augsburg informieren. Natürlich könnt ihr auch gerne zu unseren Öffnungszeiten, Montag bis Freitag von 15 bis 17 Uhr, bei uns im tip vorbeischauen.
Oder ihr ladet euch unseren Flyer runter. In dem findet ihr eine kurze Beschreibung zu den einzelnen Programmen und Internetadressen wo die Entsendeorganisationen zu finden sind.